Die Geschichte von Nijara, der Tempelwächterin (Charakter der Mummys Mask – Pathfinder Runde)

Nijaras ganzes Leben wurde von den Göttern bestimmt. Schon in jungen Jahren gaben ihre Eltern sie an den Tempel von Pharasma (der Göttin des Todes, der Geburt und der Prophezeiung), wo sie eine Strenggläubige Ausbildung erhielt.
Schon in jungen Jahren zeichnete sich ab das sie etwas Besonderes war, sie war schön, aber auf eine Art, die unnatürlich wirkte. Was häufig dazu führte das sie von anderen Gemieden wurde, da sie sich in ihrer Gegenwart unwohl und zurückgesetzt fühlten. So verbrachte Nijara die meiste Zeit ihres Lebens alleine. Zurückgezogen mit den Lehren Pharasmas. Doch sie vertraute in ihre Göttin da sie wusste das ihr Weg vorherbestimmt war.
Als sie älter wurde und in die Pubertät kam erwuchs in ihr ein starker Aggressiver drang, der immer öfter seinen Weg nach draußen suchte und zu vielen Spannungen innerhalb des Tempels führte. Die Priester beschlossen ihre Aggressivität zu nutzen und sie zu einer Tempelwächterin aus zu bilden. Im Namen Pharasma sollte sie gegen seine Feinde in Feld ziehen und seine Tempel vor Angriffen schützen, vor allem vor Untoten. Eine Perversion des Lebens, die ihre Göttin zu tiefst verachtete.
Sie trainierte Tag für Tag, doch ihre Künste wollten nicht besser werden. Die schweren Rüstungen, die man ihr gab behinderten sie ständig, so war sie nie in der Lage sich so zu bewegen wie sie es wollte, wie es erforderlich war, um den Kampf zu gewinnen und gewinnen wollte sie jeden einzelnen Kampf. So entschied sie sich die schwere Rüstung ab zu legen und nur noch die Unterkleider an zu lassen, die ihre empfindlichsten Bereiche zusätzlich Schützen sollen. Sie war dadurch fast schutzlos, doch fühlte sie sich frei und endlich konnte sie Kämpfen. Schnell wurde sie zu einer der besten Kämpferinnen des Tempels, was auch daran lag das die männlichen Tempelkrieger, zumeist durch ihre recht freizügige Kampfkleidung abgelenkt wurden.
Lediglich ihre härteste Konkurrentin Xavira konnte sie niemals besiegen, was bei ihr schnell wieder in Frustration umschlug, die sich erneut ansammelte, zumal Xavira sie auch noch verhöhnte. So ging es Monat um Monat, bis Nijara die Beherrschung über ihren Zorn verlor und während ihres aggressiven Angriffs wurde ihre Konkurrentin urplötzlich von einem grellen Licht geblendet. Ein Kreis aus Licht war über Nijaras Kopf erschienen, von wo aus er sein Licht verbreitete und sich langsam drehte.
Die Priester nahmen sie beiseite und erklärten ihr, das sie kein normaler Mensch sei, wie sie es schon lange vermutet hatten, sie sei eine Aasimare ein Abkömmling eines Himmlischen Wesens mit einem oder einer Sterblichen, was auch ihre unnatürliche erhabene Schönheit erklärte.
Die Priester klärten sie über alles auf, was sie über Aasimare wussten. Sie gingen davon aus, dass einer ihrer Elternteile, die kurz nach ihrem Übergang in den Tempel verschwanden, ein himmlisches Wesen oder ein guter Externare war.
Nijara hörte den Priestern intensiv zu, doch war es um ihre Aufmerksamkeit geschehen, als die Priester ihr erklärten das manche Aaasimare sich im Laufe der Zeit Flügel verdienen könnten. Sie wusste ab dem Moment da sie dies hört, dass sie Flügel haben wollte, um fliegen zu können. Sie fragte die Priester wie sie sich diese verdienen könne, doch diese wussten keine Antwort.
Daher beschloss Nijara los zu ziehen, um Priester ihres Glaubens zu finden die ihr helfen könnten. Glücklicher Weise gab es es für Tempelwächter immer die Möglichkeit zu anderen Tempeln versetzt zu werden, da diese in Bedrängnis geraten könnten. So bat sie darum sich nach Wati versetzen zu lassen einer Stadt in der Wüste Osirion in der nach Jahrhunderten eine Verseuchter Teil der Stadt geöffnet werden sollte. Der hiesige Tempel befürchtete viele Untote, die durch die Seuche entstanden sein und wollte sich angemessen schützen und diese Abart auslöschen.
Ihr Antrag wurde angenommen und so zog sie nach Wati. Ihr Tempel hatte die Leitung bei der Öffnung und Sicherung der Nekropole. Allerdings verlief dies recht unspektakulär. Es gab ein paar wenige Wildtiere und Untote, die kaum der Erwähnung wert waren, so dass es nur vereinzelt zu kämpfen kam und schon nach kurzer Zeit die Sicherheitsmaßnahmen heruntergefahren werden durften. Heldengruppen von Freiwilligen wurden in das Gebiet gesendet, um es zu erkunden und zu sichern. Eine wahre Goldgräberstimmung brach aus, was Nijara aber wenig interessierte, sie wollte nur ihre Flügel.
So verbrachte Nijara wieder mehr Zeit mit ihren Studien und dem Kampftraining als mit den Verteidigungspflichten. Aufgrund der Studien ihrer Abstammung erfuhr sie von einem Getränk, das sie probieren wollte Ambrosia. Sie fand heraus, wo sie dieses bekommen könnte und kehrte in einer ihrer wenigen freien Stunden in ein Gasthaus ein.
Hier wurde Sie von einer Heldentruppe angesprochen die Unterstützung suchten, nachdem ihre frühere Kampfgefährtin sie verlassen hatte. Nijara überlegte nicht lange, vielleicht war das die Chance sich in den Augen Pharasmas zu bewähren. Sie bat im Tempel um Erlaubnis, der keine Einwände hegte, da eh zu viele Tempelwächter für die Aufgabe herangezogen wurden. So schloss sich Nijara der Gruppe an.
Am nächsten Morgen sollte es los gehen, doch zu viel Ruhe kam sie nicht, denn mitten in der Nacht brach ein Chaos aus, die Stadt war von Untoten überrannt. Wie konnte das sein, bei zum Abend war es so friedlich, dass sie sogar aus ihrer Pflicht entlassen wurde. Sie zog Ihr Schwert und mit ihren neuen verbündeten kämpfte sie sich durch die Straßen. Sie versuchten zu Helfen wo es nur ging, doch waren sie in einigen Fällen leider schon zu spät. Guhle waren in ein Haus eingedrungen und hatten bereits den Vater getötet gerade stürzten sie sich auf die Mutter als Nijara mit ihren Leuten eintraf. Sie tötete die Guhle doch war es zu spät, die Mutter war gebissen worden. Um die Seuche des Untodes ein zu dämmen richtete Nijara vor den Augen des Kindes die Mutter. Sie tröstete den kleinen, das Pharasma sich um seine Mutter kümmern würde und dass sie wiedergeboren wird, im Namen der Göttin.
Wie es weitergeht erfahren wir in den nächsten Runden. 😉