Nijara und die Prüfung wieder Willen

Und so stand unsere Heldin mit ihren Gefährten in den Gedärmen, die nun leblos am Boden lagen.
Sogleich machten wir uns an die Arbeit das Lagerhaus weiter zu untersuchen, fanden außer einigem Gerümpel nicht interessantes.
Letztlich zog eine letzte Tür an der Seite des Lagerhauses ihre Aufmerksamkeit auf sich. Kurz bevor wir die verschlossene Tür einschlagen wollten, hielt uns Jahan zurück. „Es könnte eine Falle sein“.
Pepin winkte ab: „Warum sollte in einer verlassenen Ziegelei, in der Diebe ihre Beute gelagert haben und bei der wir noch auf keine Falle gestoßen sind, ausgerechnet eine verborgene Tür gesichert sein.“ Während Nijara noch einwarf, dass es eine Falle gab und zwar direkt am Eingang, zertrümmerte Kahel die Tür. Es schlug uns allen ein Gasähnlicher Geruch in die Nase. Pepin bestand aber auf eine Untersuchung. Daher verpasste Nijara ihm eine Kopfblase mit den Worten: „Dann such mal.“
Pepin durchsuchte den Raum und außer einigen Magischen Kleidungsstücken fand er ein Schreiben.

Sofort war allen klar was getan werden musste. Zumindest Nijara und Pepin. Wir mussten den Geheimgang nutzen, um in die Nekropole zu gelangen. Nijara wollte Untote erschlagen und Pepin irgendwas plündern. Jahan schaffte es aber Nijara daran zu erinnern, dass sie noch für die Hohe Priesterin an der Prüfung teilnehmen musste. Somit war es beschlossen und die Gruppe ging zurück zum Tempel Pharasmas.

Dort angelangt mussten wir aber noch bis zum nächsten Morgen warten.
Kahel und Gar verabschiedeten sich in die Bibliothek, wo sie den Rest des Abends mit stunden verbrachten aber nichts herausfinden konnten. Der Rest der Truppe, also Nijara, Pepin und Jahan liefen durch die Gegend und befragten jeden den sie finden konnten nach dem Namen „Meret Hetef“, aber weder die Sekretärin der Hohepriesterin noch die Stadtwachen, noch der Tavernenbesitzer wussten etwas. So zog Nijara sich zurück, um zu beten und ihre Kampfkunst zu trainieren. Jahan und Pepin hingegen unterhielten sich noch mit dem Wirt konnten aber nichts Neues in Erfahrung bringen.
Als Nijara den Tempel verließ, traf sie zufällig den Rest der Truppe und man setzte sich gesellig um Abendessen zusammen. Als es schon später wurde und alle schon etwas angeheitert waren, sieg Nijara frustriert auf den Tisch und fragte laut, ob jemand Meret Hetef kenne. Da die Taverne leer war außer ihnen zweier Ork-Damen und eines Wirtes, ging sie frustriert ins Bett. Die anderen wollten eh die eine Ork-Dame für Gar anbandeln, was Nijara ohnehin nicht interessierte. Sie wurde noch einmal beim Einschlafen gestört, als Kahel vor dem zu Bett gehen geheilt werden könnte. Und nachdem sie seine Wunden verschlossen hatte ging er zur Ruh und Njiara konnte endlich schlafen.
Am nächsten Morgen erwachten alle Früh und begaben sich zum Frühstück. Wie sich herausstellte konnte Gar die Ork-Dame nicht von sich überzeugen.
So schritten die Helden frisch gestärkt zum Tempel und der Prüfung entgegen. Nak’Shepsis und die hohe Priesterin warteten bereits auf sie und erklärten schnell die Regeln. Unsere Truppe musste gegen den Diener von Nak’Shepsis und seine zwei Kreaturen kämpfen, wenn die Mehrzahl der feindlichen Truppe besiegt war, war die Prüfung zu ende.
Die Kontrahenten bauten sich auf und die Ereignisse überschlugen sich Pepin erledigte den ersten Wächter mit einem gezielten Schuss aus seiner Schleuder. Nijara versuchte einen „Stufe eins“ Begleiter zu beschwören, kam aber nicht dazu da der zweite Begleiter sich in die verbiss. Der Diener Nak’Shepsis, ein Psychopomp tauchte urplötzlich hinter Pepin auf und tötete ihn fast mit einem Schlag. Doch da warf Gar eine seiner Bomben nach dem zweiten Begleiter des Psychopomp und gemeinsam mit Kahls Schlag ging dieser zu Boden. Da nur noch der Psychopomp übrig war hatte unsere Truppe gewonnen und noch bevor der Psychpomp Pepin den Kopf abtrennen konnte rief Nack’Shepsis ihn zurück. Der Diener lief zu seinem Herrn und gemeinsam verschwanden sie.
Die Hohe Priesterin war über glücklich den Plan von Nack’Shepsis aufgehalten zu haben. Sie bat unsere Helden sich um das Problem in der Nekropole zu kümmern, als wir ihr das Schreiben das wir am Tag zuvor gefunden hatten übereichten, setzte sie eine besorgte Miene auf, konnte aber ebenfalls keine Informationen liefern. Der Vorschlag Ptenemib mit zu nehmen und durch den geheimen Gang der silbernen Hand in die Nekropole ein zu dringen erschien ihr brillant und so zog unsere Truppe los. Mit Ptenemib und einem kleinen Umweg über den Waffenhändler, um Pepins Spezialmunition ab zu holen, zogen wir erneut zur Ziegelei im Hafenviertel.